A3 s 28 K-F km 55,5: Förderturm Grube Georg in A3
A3
Köln-Frankfurt km 55,5: Industriedenkmal Förderturm Grube Georg
Ein
Locopodia-Text, gesprochen von Wolfram Huke
Grube Georg war ein Bergwerk in dem bis 1965 Eisenerz gefördert wurde.
Ihr Förderturm aus den 50er Jahren ist von der Autobahn aus gut sichtbar. Die Grube
Georg war die letzte aktive Grube im Westerwald.
- Die Geschichte des Bergbaus in der Gemeinde Willroth reicht bis ins 14. Jahrhundert zurück.
- Um dass Jahr 1800 beginnt der Tiefbau – etwa zeitgleich mit der Anlage des tiefen St. Georgstollen entsteht der Name Grube Georg.
- Mitte des 19. Jahrhundert beginnt die Industriealisierung des Bergbaus. 1867 wird in der Grube Georg ein erster Maschinenschacht zur Förderung von Personen und Lasten eingerichtet – angetrieben von einer 20 PS Dampfmaschine.
- 1965 fährt die letzte Schicht in die Grube Georg ein – knapp 750 Tonnen Eisenerz werden bis zuletzt täglich aus bis zu 850m Tiefe gefördert. Auf dem Weltmarkt ist diese Förderung allerdings nicht mehr konkurrenzfähig.
Tipp
Der Förderturm kann jeden 3. Samstag im Monat sowie nach Absprache besichtigt werden. Kontakt über das Fremdenverkehrsbüro Flammersfeld, Tel. 02685/809.
