A3 s 90 N-R km433,0: Bayerischer Jura in A3

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A3 Nürnberg-Regensburg km 433,0: Bayerischer Jura

 

Die Anfänge des Oberpfälzer oder auch Bayerischen Jura reichen zurück in die Weltgeschichte.
Vor über 200 Millionen Jahren war diese Gegend von einem flachen Meer bedeckt.

Hier setzten sich Schwämme und Schalentiere – so genannte Ammoniten – auf dem Meeresboden ab. Durch diese Absenkungen entstand der heutige Jurakalk.

 

  • Vor etwa 65 Millionen Jahren zog sich dann das Meer endgültig aus dem Gebiet des bayerischen Jura zurück – durch Lösungsprozesse im Kalk entstanden ausgedehnte Höhlensysteme.

 

  • Regenwasser versickert in den unzähligen Spalten und Hohlräumen dieses Karstes sehr schnell, so dass auf dem kargen Boden eine besondere Vegetation entstanden ist. Wacholderheiden und Magerrasen sind charakteristisch für die Landschaft und da sich eine intensive Landwirtschaft nicht lohnt, finden viele seltene Pflanzen und Tiere hier Rückzugsgebiete.

 

  • Der Donaudurchbruch zwischen Kloster Weltenburg und Kelheim zeugt davon, mit welcher Kraft sich die Donau ihren Weg durch die Kalkfelsen bahnte. Auch die aufragenden Kalkfelsen im Altmühltal südlich der A3 sind mit dem bayerischen Jura entstanden.

 

 

Sie hörten einen Locopodia-Text gesprochen von Wolfram Huke