Viktualienmarkt in München
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Viktualienmarkt“
Ein Locopodia-Text,
gesprochen von Wolfram Huke
Der Viktualienmarkt ist ein fester Markt für Lebensmittel in der Münchner Innenstadt. Der Name ist vom lateinischen „victus“ für „Lebensmittel, Vorräte“ abgeleitet. Nicht-Münchner erkennt man schon daran, dass sie den Namen aus Münchner Sicht "falsch" aussprechen: „Fiktualienmarkt“ ist die einheimische Aussprache, „Wiktualienmarkt“ die standardsprachliche.
Geschichte
Der Viktualienmarkt entstand auf Verfügung von König Max I. Joseph im Mai 1807. Bisher hatte der gesamte Handel von Getreide und sonstigen Agrarerzeugnissen auf dem Marienplatz stattgefunden. Der platzte jedoch aus allen Nähten. Daher wurde ein Teil des Handels ins Gebiet des heutigen Viktualienmarktes verlegt.
In den folgenden Jahrzenten wurde der Markt immer wieder erweitert. Als markantes Gebäude entstand 1852 direkt an der einstigen Stadtmauer die langgestreckte Schrannenhalle. 1932 brannte die Halle ab und wurde erst 2005 wieder neu errichtet. Sie ist heute als bunter gastronomischer Marktplatz und Veranstaltungsort wieder in Betrieb.
Im Zentrum des Viktualienmarkts liegen der weiß-blaue Maibaum, der Liesl-Karlstadt-Brunnen und ein Biergarten. Bei der Vergabe der Schankrechte für den Biergarten wurde ein Kompromiss gefunden: Die sechs Münchner Brauereien beliefern den Biergarten jeweils abwechselnd. Das Bier wird in neutralen Krügen ausgeschenkt und an der Schänke ist angeschlagen, was gerade im Ausschank ist.
Neben dem Liesl-Karlstadt-Brunnen erinnern weitere Gedenkbrunnen an die Volkssänger und Komiker Karl Valentin, Weiß Ferdl, Ida Schumacher, Elise Aulinger und den Roider Jackl.
Seit den 1950er Jahren entwickelte
sich der Viktualienmarkt zu einem Feinschmeckermarkt. Vielleicht ist es der
Einkauf hier nicht immer am günstigsten, aber wenn man mal wieder Trüffeln
braucht, ist man hier richtig.
Mit seiner Farbenpracht ist der Viktualienmarkt heute sowohl ein Markt für die
Münchner als auch eine Sehenswürdigkeit für Touristen.
Der Viktualienmarkt ist ein fester Markt für Lebensmittel in der Münchner Innenstadt. Der Name ist vom lateinischen „victus“ für „Lebensmittel, Vorräte“ abgeleitet. Nicht-Münchner erkennt man schon daran, dass sie den Namen aus Münchner Sicht "falsch" aussprechen: „Fiktualienmarkt“ ist die einheimische Aussprache, „Wiktualienmarkt“ die standardsprachliche.
Geschichte
Der Viktualienmarkt entstand auf Verfügung von König Max I. Joseph im Mai 1807. Bisher hatte der gesamte Handel von Getreide und sonstigen Agrarerzeugnissen auf dem Marienplatz stattgefunden. Der platzte jedoch aus allen Nähten. Daher wurde ein Teil des Handels ins Gebiet des heutigen Viktualienmarktes verlegt.
In den folgenden Jahrzenten wurde der Markt immer wieder erweitert. Als markantes Gebäude entstand 1852 direkt an der einstigen Stadtmauer die langgestreckte Schrannenhalle. 1932 brannte die Halle ab und wurde erst 2005 wieder neu errichtet. Sie ist heute als bunter gastronomischer Marktplatz und Veranstaltungsort wieder in Betrieb.
Im Zentrum des Viktualienmarkts liegen der weiß-blaue Maibaum, der Liesl-Karlstadt-Brunnen und ein Biergarten. Bei der Vergabe der Schankrechte für den Biergarten wurde ein Kompromiss gefunden: Die Münchner Brauereien beliefern den Biergarten jeweils abwechselnd. Das Bier wird in neutralen Krügen ausgeschenkt und an der Schänke ist angeschlagen, was gerade im Ausschank ist.
Neben dem Liesl-Karlstadt-Brunnen erinnern weitere Gedenkbrunnen an die Volkssänger und Komiker Karl Valentin, Weiß Ferdl, Ida Schumacher, Elise Aulinger und den Roider Jackl.
Seit den 1950er Jahren entwickelte
sich der Viktualienmarkt zu einem Feinschmeckermarkt. Vielleicht ist es der
Einkauf hier nicht immer am günstigsten, aber wenn man mal wieder Trüffeln
braucht, ist man hier richtig.
Mit seiner Farbenpracht ist der Viktualienmarkt heute sowohl ein Markt für die
Münchner als auch eine Sehenswürdigkeit für Touristen.
